
Warum es wichtig ist, mit Kindern über psychische Erkrankungen zu sprechen
Wenn ein Elternteil psychisch belastet oder erkrankt ist, spüren Kinder das oft sehr genau – selbst wenn niemand darüber spricht. Sie merken, dass etwas anders ist, verstehen aber nicht, was los ist.
Viele Kinder entwickeln dann eigene Erklärungen: Sie machen sich Sorgen, fühlen sich schuldig oder ziehen sich zurück.

Was passiert, wenn nicht gesprochen wird?
- Kinder fühlen sich allein und verunsichert
- Sie glauben oft: „Ich bin schuld“
- Sie können Verhaltensänderungen nicht einordnen
- Die Belastung bleibt unausgesprochen – aber spürbar

Warum Offenheit hilft
Auch wenn es schwerfällt: Über die Erkrankung zu sprechen, schafft Entlastung.
Schon einfache, ehrliche Worte können helfen, damit Kinder:
- besser verstehen, was passiert
- wissen, dass sie nicht verantwortlich sind
- erfahren: „Ich darf darüber reden“
Wir möchten Sie ermutigen, das Thema nicht zu tabuisieren – sondern einen Weg zu finden, der Ihrem Kind Sicherheit gibt.
Unser Projekt LeuchtTURM im Alltag (LiA) richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche aus psychisch belasteten Familien – altersgerecht, kostenlos und auf Augenhöhe.
